Wie alles begann

Die Entstehung von Beautycheck geht auf den Frühling 2001 zurück. Vier junge Nachwuchsforscher (drei Psychologen und ein Biologe) nahmen an einem Forschungswettbewerb (Deutscher Studienpreis) der Körber-Stiftung teil. Ihr selbst gewähltes Thema: "Ursachen und Folgen von Attraktivität". In einem enorm Kräfte zehrenden Arbeitsrausch schufen sie in nur drei Monaten eine Serie von aufwändigen Untersuchungen, die so manchen Befund der Attraktivitätsforschung in einem neuen Licht erscheinen ließen. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem 2. Preis und 4.000 EUR ausgezeichnet.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Ergebnisse der Studie viel zu schade waren, um in den Archiven einer Stiftung zu verstauben, und so veröffentlichte sie der Psychologe Martin Gründl im Internet, um sie einem möglichst großen Kreis von Interessierten zugänglich zu machen. Die  Beautycheck-Homepage wurde dadurch in kurzer Zeit zu einer der bekanntesten und populärsten Informationsseiten über Attraktivitätsforschung. Durch die Forschungen von Dr. Gründl kamen mit den Jahren neue Inhalte hinzu (z. B. Attraktivität der Figur).

Was wir machen

Aus dem Forscherteam von damals (Martin Gründl, Claus Marberger, Christoph Braun und Christoph Scherber) ist allein Gründl in der Attraktivitätsforschung verblieben. Er habilitierte 2012 im Fach Psychologie mit einer umfassendan Arbeit zur Attraktivitätsforschung, lehrt seitdem als Privatdozent an der Universität Regensburg und forscht schwerpunktmäßig zu den Reizgrundlagen der Attraktivität von Gesicht und Figur. Darüber hinaus bestehen etliche Kooperationen zu Forschern anderer Disziplinen (z. B. Plastische Chirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie).

Unser Interesse gilt der Erforschung von Merkmalen, die ein Gesicht oder Körper attraktiv machen. Obwohl es sich dabei um Grundlagenforschung handelt, behalten wir dennoch stets Möglichkeiten einer praktischen Anwendung im Auge (z. B. plastische Chirurgie, Prävention von Essstörungen).